Lagrein Morus

Lagrein_Morus_Lentsch_H
Inhalt: 75 cl
Jahrgang: 2016
Trauben: Lagrein
Produzent: Lentsch H.
SFr. 26.90

Produktbeschreibung

Weingut

Die Trauben werden hauptsächlich im Bozner Talkessel und im Südtiroler Unterland angebaut. Wegen seiner späten Reife benötigt der Lagrein eher tief gelegene, aber warme Lagen und Böden. Aus diesem Grunde wächst er auf tiefgründigem, feinstem Porphyrschutt, Sand und Lehm in leichten Hügellagen.

Vinifikation

Nach einer sorgfältigen Auswahl der Trauben wird der Lagrein in besonderen Tanks vergoren und dabei täglich untergestossen und umgepumpt, um Farbstoffe und Gerbstoffe zu lösen. Sobald die Gärung abgeschlossen ist, wird der Wein in Betonfässer umgeleitet, um den biologischen Säureabbau einzuleiten. Nach dem Säureabbau erfolgt ein Abstich im Großem Holzfass (ca. 55%) und im Toneau (ca. 45%). Der Wein bleibt etwa 12 bis 14 Monate darin ruhen und reift heran. Nach der Abfüllung reifr der Wein weitere 10 bis 12 Monate in der Flasche.

Charakteristik

Farbe: Tief-kompaktes Granatrot mit violetten Reflexen.

Geruch: Die aromatische Vielfalt wird geprägt von roten und schwarzen Waldbeeren, Veilchen und Bitterschokolade.

Geschmack: Warm, samtig, mit weichen Tanninen, sehr lang und anhaltend im Geschmack

Der Wein

Der Lagrein zählt zu den Perlen der italienischen Spitzenweine. Dunkles Granatrot mit violetten Tönen. Duft nach Veilchen, Zimt und Vanille. Spürbare, kräftige Säure, Aromen von Waldbeeren und Kirsche.

Name: Morus kommt von „Morus Nigra“ und bezeichnet den Maulbeerbaum. Dieser galt bis in die 40-er Jahre des 20. Jh. als sehr wichtige Kulturpflanze und wurde zur Züchtung der Seidenraupen angebaut. Heute gibt es nur mehr wenige Exemplare dieser Nutzpflanze. Eine steht genau am Fuße einer alten Lagreinlage. Um diese geschichtlich wichtige Agrarkultur nicht zu vergessen trägt unser Lagrein ab dem Jahrgang 2003 diesen Namen

Empfehlung

Passt ausgezeichnet zu gebratenem Fleisch und Wildgerichten sowie zu kräftigem, pikanten Käse.

Trinktemperatur

16–18 °C

Trinkreife

In den nächsten 6 Jahren