J. Hofstätter
Zum Weingut Hofstätter gehören mehrere Höfe, darunter auch fünf historische Herrschaftshäuser, den für Südtirol typischen "Ansitzen". Sie liegen mit ihren Weingärten – und das ist einmalig in der Gegend – beidseits der Etsch. Den dort angebauten Weinen geben sie ihren Namen: Kolbenhof, Barthenau, Oberer und Unterer Yngram-Hof, Steinraffler, Oberkerschbaum und der dazu gepachtete Crozzol. Auf einer Höhe zwischen 250 und 750 m werden an ausgesuchten Hang- und Steillagen insgesamt 50 ha Rebflächen kultiviert. Hinzu kommen weitere Parzellen in Tramin, Neumarkt, Pfattern bei Auer und Kaltern, die von den klimatischen Bedingungen ebenfalls begünstigt sind. Dank der unterschiedlichen Ausrichtung der Weingärten finden sich für die einzelnen Rebsorten jeweils optimale Wachstumsbedingungen, sei es auf der linken oder rechten Talseite des Südtiroler Unterlandes. Entsprechend vielschichtig ist auch der Boden: je nach Lage schotterig und sandig mit kalkhaltiger Durchmischung oder vulkanischen Ursprungs. Der anspruchsvolle Gewürztraminer gedeiht hier ebenso wie der empfindliche Blauburgunder.
| Sitz der Kellerei von J. Hofstätter in Tramin | Blick von der modernen Vinothek zu den Barrique Fässer im Keller von J. Hofstätter |


