Tiefenbrunner

Im Südtiroler Unterland, dort wo sich die Weinstraße gemächlich durch eines der anmutigsten Weinbaugebiete des Landes schlängelt, liegt Entiklar. Die kleine, zu dem mit jahrhundertealter Weinbautradition begnadeten Dorf Kurtatsch gehörende Ortschaft beherbergt jenes im 12. Jh. errichtete Schloss, das - gemeinsam mit der Familie, die es seit nunmehr unzähligen Generationen bewohnt – dem „Weingut Tiefenbrunner Castel Turmhof“ den Namen gab.

Die Gutsbesitzer Herbert Tiefenbrunner und Sohn Christof, beide erfahrene Önologen, füllen hier jährlich rund 750.000 Flaschen ab, davon etwa 70% mit weißen, den Rest mit roten Sorten.

Die Weinstöcke wachsen vorwiegend an den nach Süden ausgerichteten Berghängen, die das Schloss umgeben, wobei die einzelnen Rebsorten immer optimal auf die jeweilige Lage abgestimmt sind.

Durch die geschickte Wahl der Erziehungsform wird überall ein ideales Gleichgewicht zwischen Beschattung und Besonnung erreicht: an den Steilhängen kommt seit einigen Jahren eine etwas abgeänderte Form der klassischen Pergelanlage wieder zum Einsatz, ansonsten werden die Weinstöcke unabhängig vom Standort auf Drahtrahmen gezogen.

Den Lehmigen, kalkreichen Böden und dem mediterranen Klima mit mäßigen Niederschlägen und einem kühlen Abendwind, der die beachtlichen Temperaturunterschiede zwischen Tag und Nacht bewirkt, verdanken die Beeren ihre vollendete Reife: extraktreich und aromenschwer erreichen sie die Kellerei, wo sie den Weinen ihren unverkennbaren Charakter verleihen.

Eine Besonderheit im Anbau ist das hoch über dem Schloss liegende Weingut Hofstatt am Fennberg. Einmalig für Europa, reift hier auf über 1.000 Metern Meereshöhe der Müller Thurgau „Feldmarschall von Fenner“.  

Castel Turmhof um 1890

Das Schloss Sigumundskron, immer verbunden mit der Kellerei Schreckbichl

Ansitz Castel Turmhof, seit 1675 im Besitz der Familie Tiefenbrunner
Weingut Hofstatt am Fennberg, von wo der bekannte „Feldmarschall von Fenner“ stammt

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