Etschtal
Südlich der Weinbauzone Meran und nördlich der Weinbauzone Bozen erstreckt sich die Weinbauzone Etschtal, in der sich auf roten Porphyrböden erstklassige Weissweine anpflanzen lassen. Verantwortlich für diese mineralischen Weissweine ist der sandige, trockene und humusarme Boden, bei welchem die Reben gezwungen werden, tiefes Wurzelwerk zu schlagen. Bezeichnend dafür ist die eigens für Weissweine aus der Weinbauzone Etschtal geschaffene DOC-Bezeichnung „Terlaner“, welche auch für Cuvées aus dieser Zone verwendet werden darf. Ein Cuvée mit der Bezeichnung Terlaner DOC besteht aus einem Anteil von mindestens 50 % Weissburgunder und/oder Chardonnay, und wird meistens ergänzt durch Pinot Grigio und Sauvignon.
Die gesamte Weinbaufläche der Weinzone Etschtal beträgt 276 ha, also 5,3% der gesamten Weinbaufläche Südtirols. Die Lagen reichen von 250 – 900 Meter über Meer. Es werden neben 56 % Weissweine auch 44 % Rotweine angepflanzt. Oft anzutreffen sind Sauvignon, Weissburgunder, Vernatsch und Merlot.
